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„Ein Fest der Superlative mit
neuen Rekordmarken!“ -
Neuer Kreiskönig 2007/2008: Dirk
Rübbelke, Mantinghausen-Rebbeke
Montag, 3. September 2007
Altkreis Büren/Asseln
(hg): „Herzlich willkommen zum 50. Kreisschützenfest 2007“, so konnte man
an den Eingangsstraßen im Eggedorf Asseln seit langer Zeit lesen. Dieser
Hinweis galt insbesondere den 6.363 Schützenschwestern und Schützenbrüdern
des Altkreises Büren, die zusammen mit den Gästen aus den angrenzenden
Nachbarorten in Asseln das 50. Kreisschützenfest des Kreisschützenbundes
Büren in den mehr als 7.000 m² großen Zelten feierten. „Damit haben wir
eine neue Rekordbeteiligung erreicht, die sich sehen lassen kann“, stellte
Kreisschützenoberst Bruno Wiemers fest. Zweifellos ist das jährliche
Treffen im Altkreis Büren auch immer eine Groß-Demonstration der
Musikgruppen, mit einem Fanfarenzug, 24 Tambourcorps und 28
Blasmusikkapellen, mit fast 2.000 Musikerinnen und Musikern
Höhepunkt des Kreisschützenfestes in Asseln war wieder der Auftritt der 62
Königspaare und 1.059 Hofstaatsmitgliedern. „Eine so riesige und live
dargebrachte Modenschau von Ball- und Festkleidern gibt es nur einmal
jährlich bei unserem Kreisschützenfest“, erklärte
Kreisschützenbundgeschäftsführer Helmut Tewes. 107 Fahnenabordnungen
zeigten sich neben den Fahnenschwenkergruppen mit 25 Kindern und
Jugendlichen.
Angeführt wurde der Festzug bei knappem Sonnenschein natürlich durch das
Kreiskönigspaar Anke Striewe und Bernhard Rüsing. Die Hoffnung: „Das
Wetter wird gut!“ bestätigte sich und außer einigen Nieseltröpfchen ging
der imposante Festzug mit der interessanten Begegnung durch das
500-Einwohner-Dorf. In ihrem champagnerfarbenem Kleid, abgesetzt mit
Apricot und einer Schleppe von 12 Metern war sie auch optisch in der Reihe
ihrer schicken Hofdamen der Mittelpunkt des Festes.
Mit Kreisschützenoberst Bruno Wiemers ist sich der gesamte Kreisvorstand
darin einig: „Asseln hat ein glanzvolles Kreisschützenfest auf einem
herrlichen, riesengroßen Festgelände zwischen Asseln und Hakenberg
ausgerichtet. Zum Abschluss der Schützenfestsaison 2007 ist das
Kreisschützenfest in jedem Jahr der absolute Höhepunkt im Altkreis Büren.
Über 30.000 Besucherwaren bei gutem Wetter nach Asseln gekommen. „Die
Zuschauerzahl bei den 50 Kreisschützenfesten hat jetzt Millionengrenze
überschritten.“ Bisher beteiligten sich knapp 200.000 Festzug-teilnehmer,
mit dabei waren 1.715 Musikgruppen.
Die Frage nach dem Kreiskönig für das 51. Kreisschützenfest wurde am
Sonntagabend um 19 Uhr beantwortet. Mit dem 131. Schuss fiel der
Kreisvogel endgültig: Dirk Rübbelke (31), Zusteller im Postdienst, holte
das 51. Kreisschützenfest zum zweiten Mal nach Mantinghausen-Rebbeke (1030
Einwohner), von der Egge an die Lippe, wo es 1980 schon einmal stattfand.
Er regiert nun mit seiner Ehefrau Anke. Schon beim 67. Schuss zeigte Dirk
Rübbelke, dass er nicht nur schießen, sondern auch treffen kann, als er
sich die Würde des Apfelprinzen sicherte. Kronprinz wurde Lothar Schnückel
(Niederntudorf), das Zepter schoss Martin Wildfang (Weine) ab.
Pure Freude in der Gemeinschaft kam zum Ausdruck, als die Asselner unter
der humorvollen Moderation von Franz Josef Manegold, am Samstag ihren
Heimatnachmittag als Auftakt zum 50. Kreisschützenfest in den Festzelten
feierten. Das sei Heimatschutz im besten Sinne, sagte Landrat Manfred
Müller. „Menschen und Steine sind hier in Bewegung geraten, als es galt,
die Vorbereitungen für dieses kreisweite Fest anzugehen.“ Bürgermeister
Karl-Heinz Wange fasste seinen Dank im gemeinsamen Lied „So ein Tag“
zusammen und Kreiskönig Bernhard „Beppo“ Rüsing, der mit seiner Königin
und mit seinem Hofstaat in südamerikanischen Kostümen daher kam, bekannte
ehrlich, dass er nach dem erfolgreichen Schuss in Helmern nicht ahnen
konnte, was auf die Familie, auf das Dorf, auf die Schützenbrüder und
nicht zuletzt auch auf ihn selbst, zugekommen sei. Sein Dank an alle
Helfer ging zu Herzen.
Ortsvorsteher Jörg Waltemate nahm in seinen Dank an die Dorfgemeinschaft
ganz besonders die gebürtige Asselnerin Christine Krämer auf, die ein
Heimatgedicht geschrieben hat, das nun einen Ehrenplatz erhalten wird. Die
Kindergartenkinder aus „Peppino“, die Kinder der Grundschule, eine Gruppe
Bauchtänzerinnen und der Musikverein Ossendorf, die Miniattadosen und die
Mädchentanzgruppe, der Spielmannszug Lichtenau, die Frauengemeinschaft:
Sie gestalteten ein Programm aus Tanz, Musik und Kurzweil, das
begeisterte. Besonders die Grüße in den Kosovo, über Livecam an Feldwebel
Andreas Pöhl, wurden begeistert aufgenommen. Schon am Freitag hatten rd.
3.000 junge Leute den Vorabend des Festes mit einer Discoparty gefeiert.
Quelle:
www.lichtenau.de
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