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Was ein Schuss so alles
auslöst Mit einer Million Euro wird Asseln schön gemacht fürs Kreisschützenfest Asseln (hg) „Der
Initialzünder für die wichtigen Infrastrukturmaßnahmen in Asseln war ein
Schuss!“ So brachte Bürgermeister Karl-Heinz Wange es auf den Punkt, als
er zusammen mit Bauamtsleiter Friedhelm Humberg und Sachbearbeiter Hubert
Diermann, über den Stand der Baumaßnahmen in Asseln informierte. Er sei
mit seiner Königin Anke Striewe nur der Auslöser gewesen, meinte
Kreiskönig Bernhard Rüsing bescheiden. Glücklich sei er aber, dass alle
Vorhaben, die jetzt in höchster Bauphase stehen, bis zum ersten
Septemberwochenende wohl abgeschlossen sein würden. Der Bauunternehmer
(Hermann Wieners, von Wieners und Schmidt) habe genickt, stellte
Bürgermeister Wange dazu befriedigt fest, ein untrügliches Zeichen für
feste Terminabsprachen. Insgesamt, so Wange, werde hier in Asseln mit den
öffentlichen und mit den privaten Gestaltungsvorhaben, ein
Investitionsvolumen von rd. einer Million angestoßen.
Allein die
Dorferneuerungsmaßnahme im Öffentlichen Bereich ist mit der Gesamtsumme
von 160.000 € veranschlagt, wovon 40 % aus EU- und Landesmitteln stammen.
Einer untypischen Verstädterung und unsinniger Flächenversiegelung soll
damit entgegengewirkt werden. „Wir pflanzen hier etwa 70 Bäume neu, legen
400 Meter Hecken an“, trägt Sachbearbeiter Hubert Diermann vor. Er kommt
damit der Meinung von Asselns Ortsvorsteher entgegen, der die Durchgrünung
des Dorfes neu entstehen sieht. Die Anlage eines Radweges von Asseln nach
Hakenberg durch den Kreis Paderborn (250.000 €) und die Anlage von
Gehwegen in der Dorflage (280.000 €) rechnet Karl-Heinz Wange insbesondere
der Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer zu, wofür er besonders
dankbar sei. Die Eigenleistungen der Bürgerinnen und Bürger werden durch
städtische Zuschüsse gefördert, die allerdings nur eine Anreizfinanzierung
sein könne, so Wange. Derzeit seien Asselner Tag für Tag dabei, alles bis
zum Kreisschützenfest fertig zu stellen. „Es entsteht so in seiner
optischen Dimension ein neues Dorf“, so Wange und unterstreicht hier auch
die Festigung der Dorfgemeinschaft im sozialen Netzwerk. Der relativ
geringe städtische Zuschuss (25.000 €) löse hier eine Investition von gut
160.000 € aus. |